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1. Szene: Gott spielen? Ein Mann macht sich Gedanken
über seinen Vater, der nur noch durch die Hilfe der Medizintechnik
lebt und kaum mehr etwas mit dem humorvollen und lebendigen
Vater zu tun hat, den er kennt. Er erschrickt bei der Vorstellung,
"Gott zu spielen" und das Leben des Vaters zu beenden.
Statt dessen schreibt er ihm einen Brief. Das Stück ist erhältlich in der Willow-Creek-Edition.
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Lesung Prediger 12,1-7 1 Denk an deinen Schöpfer, solange
du noch jung bist, ehe die schlechten Tage kommen und die Jahre,
die dir nicht gefallen werden. 2 Dann verdunkeln sich dir Sonne,
Mond und Sterne, und nach jedem Regen kommen wieder neue Wolken.
3 Dann werden deine Arme, die dich beschützt haben, zittern, und
deine Beine, die dich getragen haben, werden schwach. Die Zähne
fallen dir aus, einer nach dem anderen; deine Augen werden trüb
4 und deine Ohren taub. Deine Stimme wird dünn und zittrig. 5 Das
Steigen fällt dir schwer, und bei jedem Schritt bist du in Gefahr
zu stürzen. Draußen blüht der Mandelbaum, die Heuschrecke frisst
sich voll, und die Kaperfrucht bricht auf; aber dich trägt man zu
deiner letzten Wohnung. Auf der Straße stimmen sie die Totenklage
für dich an. 6 Genieße dein Leben, bevor es zu Ende geht, wie
eine silberne Schnur zerreißt oder eine goldene Schale zerbricht,
wie ein Krug an der Quelle in Scherben geht oder das Schöpfrad zerbrochen
in den Brunnen stürzt. 7 Dann kehrt der Leib zur Erde zurück, aus
der er entstanden ist, und der Lebensgeist geht zu Gott, der ihn
gegeben hat.
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Lied: Du bist mein Zufluchtsort Predigt EG
365,1-5: Von Gott will ich nicht lassen
Abkündigungen EG 406,1-6: Bei dir, Jesu, will
ich bleiben Fürbitte Vaterunser Entlassung Segen Chor:
Erd' und Himmel sollen singen
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