Fahren wir unsere Welt und unsere Verkehrssysteme an die Wand? Als wir diesen Gottesdienst planten, ahnten wir noch nicht, dass in der Woche vorher der Ölpreis kurz vor 100 $ liegen und der Liter Super beinahe 1,50 € kosten würde. Am Anfang unserer Überlegungen stand ein Interview aus der ZEIT, in dem ein Verkehrswissenschaftler davon sprach, dass Menschen überall auf der Welt ungefähr die gleiche Zeit für Fortbewegung aufwenden - nur dass die einen in dieser Zeit viel weiter reisen als die anderen und mehr Energie verbrauchen. Und wir fragten uns: Was sagt das Evangelium zu all den Opfern, die wir - als Gesellschaft - unserer Vorstellung von Mobilität bringen?


Der Gottesdienst begann mit einer Bild/Ton - Multimediapräsentation zum Thema; eine Theaterszene verdeutlichte die Probleme automobiler Mobilität.

Theaterszene (pdf 80 kB)
Predigt
 

Als biblische Lesung war im Gottesdienst zu hören:
 
Kolosser 2,12-15:
Als ihr getauft wurdet, seid ihr mit Christus begraben worden, und durch die Taufe seid ihr auch mit ihm zusammen auferweckt worden. Denn als ihr euch taufen ließt, habt ihr euch ja im Glauben der Macht Gottes anvertraut, der Christus vom Tod auferweckt hat.13 Einst wart ihr tot, denn ihr wart unbeschnitten, das heißt in ein Leben voller Schuld verstrickt. Aber Gott hat euch mit Christus zusammen lebendig gemacht. Er hat uns unsere ganze Schuld vergeben.
14 Den Schuldschein, der uns wegen der nicht befolgten Gesetzesvorschriften belastete, hat er für ungültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt.
15 Die Mächte und Gewalten, die diesen Schuldschein gegen uns geltend machen wollten, hat er entwaffnet und vor aller Welt zur Schau gestellt, er hat sie in seinem Triumphzug mitgeführt - und das alles in und durch Christus.
 
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