2009-04-26 Besonderer Gottesdienst: Biblische Ökonomie (Gottesdienstsymbolbild)

In diesem Gottesdienst ging es um biblische Richtlinien gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise. Nach dem allgemeinen Bankrott sogenannter »Wirtschaftsfachleute« ist wieder Raum frei, um selbst zu denken und biblische Impulse für nachhaltiges Wirtschaften ernster zu nehmen.
Im Gottesdienst waren deshalb als Lesungen Texte zum Umgang mit Geld und Besitz zu hören. Es folgte ein kurzes Theaterstück, das die Entstehung der Wirtschaftskrise satirisch erklärte. Die Predigt legte u.a. die Lesungstexte aus und stellte Zusammenhänge her.
 
Theaterszene (pdf 135 kB)
Predigt

 

Als biblische Lesung waren im Gottesdienst zu hören:
 

2. Mose 23,10-12

10 Sechs Jahre lang sollst du dein Land bearbeiten und den Ertrag ernten, den es dir bringt. 11 Aber im siebten Jahr lass es brachliegen. Was dann von selbst wächst, sollen die Armen essen, den Rest überlass dem Wild. Ebenso sollst du es mit deinen Weingärten und Ölbäumen halten. 12 Sechs Tage lang sollst du deine Arbeit verrichten, aber am siebten Tag sollst du alles ruhen lassen. Auch dein Rind und dein Esel sollen sich ausruhen; dein Sklave und der Fremde, der bei dir lebt, sollen sich erholen können.

5. Mose 15,4-6

4-5 Wenn ihr auf den Herrn, euren Gott, hört und alle seine Weisungen befolgt, die ich euch verkünde, wird es ... keine Armen unter euch geben. Denn dann wird der Herr euch genug zum Leben schenken in dem Land, das er euch gibt. 6 Er wird sein Versprechen halten und euer Land segnen. Ihr werdet so viel haben, dass ihr davon noch an andere Völker ausleihen könnt, doch ihr selbst braucht nichts zu borgen.

Matthäus 6,19-21

19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Matthäus 6,31-34

31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? 32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. 33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. 34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

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