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Walter Faerber
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- Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Exodus-Motiv vom Alten Testament bis zu Martin Luther King und der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Die Predigt ging mit 1. Korinther 10,1-6.14 den Wurzeln von Taufe und Abendmahl in der Exodus-Tradition nach. Es zeigte sich, wie sehr auch die Bewegung der Jünger Jesu die Befreiungstraditionen Israels unter anderen Bedingungen fortgeschrieben hat. Diese Verbindung - so die Predigt - ist in der Gegenwart neu zu entdecken und mit Leben zu erfüllen.
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- Eigentlich eine Fortsetzung des vorigen Besonderen Gottesdienstes: Nach der Befreiung aus Ägypten geht es um das Leben im verheißenen Land. Hier soll ein Modell entstehen, an dem abzulesen ist, wie Gott sich menschliches Zusammenleben vorstellt. Wie kann verhindert werden, dass von neuem Ungleichheit und Sklaverei entstehen?
Die alttestamentlichen Landgesetze zeigen, was Gottes Wille ist: ein freies Volk, das in Solidarität so lebt, dass jeder seinen Platz in der Welt hat. Die Predigt beschrieb, wie durch die Gemeinde nun viele Mini-Modelle eines solidarischen Zusammenlebens überall auf der Welt entstehen sollen.
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- In diesem Gottesdienst ging es um die Frage, wieso die vorhandenen Spielräume für einen schöpfungsfreundlichen Lebensstil nicht genutzt werden. Die Theaterszene am Anfang beschrieb das am Beispiel der Umstellung auf grünen Strom.
Die Predigt erörterte am Beispiel des Bartimäus, wie auch geringe Spielräume, wenn sie genutzt werden, wachsen. Der 19. Psalm in der Übertragung von Ernesto Cardenal, zu Musik und Bildern vorgetragen, stand am Ende der Predigt.
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- Feuerwehr und Kirche liegen in Groß Ilsede direkt nebeneinander im alten Zentrum des Dorfes. In diesem Gottesdienst sollten weitere Gemeinsamkeiten und Parallelen von Feuerwehr und Kirchengemeinde zur Sprache kommen.
Am Anfang des Gottesdienstes erläuterte uns Ortsbrandmeister Uwe Rau an einer Puppe im Altarraum die Schutzkleidung der Feuerwehr. In einer Gesprächsrunde am Bistrotisch im Altarraum sprachen später Engagierte aus der Freiwilligen Feuerwehr und der Kirchengemeinde über ihre Motivation zur Mitarbeit und deren Entwicklung.
Die Predigt brachte die Schutzkleidung der Feuerwehr und den geistlichen Schutz aus Epheser 6,14-17 zusammen.
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- Verantwortung für die Stadt zu übernehmen, in der sie wohnen - dazu forderte der Prophet Jeremia schon viele Jahrhunderte vor Christi Geburt seine Landsleute auf. Und dabei waren sie damals gar nicht in ihrer Heimat, sondern in ein fremdes Land verschleppt, nach Babylon. Trotzdem rief Jeremia sie auf, das Beste für diese ungeliebte neue Heimat im Sinn zu haben: für sie zu beten und mitzuarbeiten.
Diese Aufforderung Jeremias ist auch viele Jahrhunderte später immer wieder ein Ansporn, sich nicht einfach auf sich selbst zurückzuziehen, sondern tätig an den Angelegenheiten des Gemeinwesens Anteil zu nehmen. Wie das aussehen kann: Verantwortung für den Ort zu übernehmen, in dem man wohnt, das wollten wir überlegen in diesem Besonderen Gottesdienst.
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- Die Figur des »Weisen« scheint nicht auszusterben: wie früher der biblische König Salomo so eine Art Ikone der Weisheit war, so bevölkern heute Figuren wie Yoda aus dem
»Krieg der Sterne« oder Gandalf aus dem »Herrn der Ringe« unsere Fantasie. Aber was macht einen weise? Einfach nur abwarten, bis man über 80 ist? »Star-Wars«-Yoda hat immerhin 800 Jahre gebraucht, um seine volle Abgeklärtheit zu erreichen.
Aber anscheinend geht das nicht automatisch, sondern dazu gehört auch eine bestimmte Art zu denken: Gelassenheit, Geduld, Freiheit von Ärger, Neugier und Vertrauen in die Zukunft. Erst auf dieser Grundlage wächst dann mit den Jahren auch die Weisheit. Was ist es also, was die weisen Menschen zu allen Zeiten ausgezeichnet hat?