Besondere Gottesdienste im Jahre 2014

Übersichtsseite mit kurzen Inhaltsangaben der Besonderen Gottesdienste

Verfasser: St. Nikolai

  • Kein Buch für stille Stunden

    Besonderer Gottesdienst am 26. Januar 2014 mit Predigt zu Offenbarung 1,1-8 (Predigtreihe Offenbarung 1)
    Der Besondere Gottesdienst war der Beginn einer Predigtreihe zur Offenbarung des Johannes. Er begann mit einer Theaterszene, die humoristisch einige Missverständnisse zur Offenbarung vorführte. Nach einem Überblick über die ganze Offenbarung widmete sich die Predigt der ersten Hälfte des ersten Kapitels, in dem die Themen des Buches wie in einer Ouvertüre kurz auftauchen. Durch das ganze Buch ziehen sich Erschütterungen der Welt, die aus der Konfrontation des anbrechenden Reiches Gottes mit der alten Welt des Todes und der Gewalt zu verstehen sind.
  • Die Psalmen: Die Welt mit neuen Augen sehen

    Besonderer Gottesdienst am 2. März 2014 mit Predigt zu Psalm 13
    Dieser Besondere Gottesdienst war geprägt von der Verlesung mehrerer Psalmen im Gottesdienst. Teilweise wurden sie von improvisierter Musik begleitet - das ist eine der Ursprungssituationen vieler Psalmen: ein Sprechgesang mit Instrumentenbegleitung. Die Predigt beschrieb die Bewegung von Psalm 13 als typisch für die Psalmen: von der Beschreibung einer Bedrückung, die vor Gott gebracht wird, hin zu dem Umschlagpunkt, wenn die Hoffnung auf den Sieg des Lebens über den Tod sich im Herzen des Beters/der Beterin Raum schafft und das Herz mit Zuversicht erfüllt.
  • Zusammenprall der Welten

    Besonderer Gottesdienst am 13. Juli 2014 mit Predigt zu Matthäus 23,8-12
    Arabischer Frühling, Syrien, Türkei, Ukraine und jetzt wieder Irak: fast überall sind die Konflikte in irgendeiner Weise verbunden mit der Modernisierung, die inzwischen auch die letzten Winkel der Erde erreicht hat. Was hat das christliche Abendland, der Ausgangspunkt der modernen Welt, damit zu tun? Woran liegt es, dass seit einigen Jahren in vielen Gegenden der Erde immer wieder neu Unruhen und Konflikte aufbrechen, sich mit anderen Konflikten mischen und manchmal ganz unerwartete Folgen haben?
  • Die Macht der Weltbilder

    Besonderer Gottesdienst "Weltbilder" am 12.10.2014
    Besonderer Gottesdienst am 12. Oktober 2014 mit Predigt zu Kolosser 1,15-16
    Weltbilder sind der Rahmen, in dem wir unsere Erfahrungen deuten. Sie in der Regel so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht bemerken. Deshalb erscheint es kompliziert und schwierig, darüber zu sprechen. Erst wenn sich die Dinge verschieben und die Fakten nicht mehr mit dem Weltbild zusammenpassen, beginnen wir, darüber nachzudenken. So hat es im Lauf der Geschichte verschiedene, einander ablösende Weltbilder gegeben. Im der Gegenwart sieht es so aus, als ob das materialistische Weltbild der Neuzeit an seine Grenzen kommt. Wie würde ein biblisch aufgeklärter Blick auf Himmel und Erde aussehen?
  • Der Sog des Krieges –
    für Frieden Verantwortung übernehmen

    Besonderer Gottesdienst am 16. November 2014 mit Predigt zu Lukas 6,35
    Der Gottesdienst war angestoßen durch die stärkere Präsent militärischen Denkens im Gefolge der verschiedenen Kriegsschauplätze vor den Toren Europas (Syrien, Ukraine). Ein Rückblick auf mehr als 35 Jahre der jüngsten afghanischer Geschichte zeigte, wie dort militärische Lösungen viele Probleme erst hervorgerufen haben, nicht zuletzt das Entstehen des militanten Islamismus. In der Predigt zu Lukas 6,35 stand Jesu Gebot der Feindesliebe und seine Wurzel im Gottesbild Jesu im Mittelpunkt. Weit entfernt von jeder Naivität, ist diese Haltung von einem tiefen Vertrauen auf die Güte und Großzügigkeit Gottes geprägt. Naiv ist dagegen der "Mythos der erlösenden Gewalt" (Walter Wink), der gegen alle Erfahrungen immer wieder auf militärische Lösungen setzt.
  • Wo feiern SIE Weihnachten?

    Besonderer Gottesdienst am 7. Dezember 2014 mit Predigt zu Lukas 3,1-6
    Der Gottesdienst begann mit Berichten von Menschen, die Weihnachten nicht zu Hause, sondern an ungewöhnlichen Orten erlebt haben: in der Reha, in finnischer Wintereinsamkeit, im Krankenhaus oder in der Psychiatrie. Das Logo des Gottesdienstes stellt übrigens die Überquerung des St. Bernhard-Passes im Winter dar, in einer Zeit, in der es noch keine Autos gab. Die Predigt beschrieb, dass Weihnachten ein Fest ist, bei dem soziale Zusammengehörigkeit thematisiert und bestätigt wird. Wer es aber in ungewöhnlicher Umgebung zubringt, der muss sich der Frage stellen, was zählt und was wichtig ist. Die klassische Situation dafür ist die Wüste, in der Johannes der Täufer aufforderte: bereitet dem Herrn den Weg! Gerade in solchen Situationen der Offenheit ist Gottesbegegnung möglich.

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