Der Tag des Herrn: Untergang oder Hoffnung?

Predigt am 10. November 2013 zu 1. Thessalonicher 5,1-11

Verfasser: Walter Faerber

1 Über Zeit und Stunde, Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben. 2 Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Während die Menschen sagen: »Frieden und Sicherheit!«, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen.
4 Ihr aber, Brüder, lebt nicht im Finstern, sodass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann. 5 Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. 6 Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein. 7 Denn wer schläft, schläft bei Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich bei Nacht. 8 Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein und uns rüsten mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. 9 Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen. 10 Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen. 11 Darum tröstet und ermahnt einander und einer richte den andern auf, wie ihr es schon tut.

Der »Tag des Herrn« ist der Tag, an dem Gott kommt und die Welt endlich in Ordnung bringt, der Tag an dem Gott für Gerechtigkeit sorgt. Und hier bei Paulus sieht es so aus, als ob der »Tag des Herrn« für die einen etwas Tolles ist und für die anderen etwas Schreckliches. Ein bisschen ist das wie bei den Vampiren: die fürchten sich auch davor, dass es Tag wird, weil für sie, wie wir ja alle wissen, nur zwei Dinge gefährlich sind: Knoblauch und Tageslicht. Wenn sie nicht rechtzeitig wieder in ihrem dunklen Sarg liegen, ist ihr untotes Leben zu Ende. Wer aber von Vampiren angegriffen wird, der wartet darauf, dass es endlich hell wird und die Biester verschwinden.

Auch Einbrecher melden sich nicht an

Deshalb zitiert Paulus hier einen Gedanken, der unter den ersten Christen weit verbreitet war, und der schon auf Jesus zurückgeht: der Tag des Herrn kommt »wie ein Dieb«, also ohne Ankündigung. Ist ja klar: wenn ein Einbrecher vorher Bescheid sagen würde »ich komme übermorgen Nacht um 3 Uhr morgens, bitte legen Sie schon mal Ihre Wertsachen bereit«, dann wäre er wahrscheinlich nicht sehr erfolgreich. Einbrecher kommen ohne Vorankündigung, und sie kommen immer zur unpassenden Zeit.

Paulus weiß, dass die Christen in Thessalonich diesen Gedanken kennen, vermutlich hat er ihnen das selbst gesagt: gerade, wenn die Menschen denken »uns kann nichts passieren«, wenn sich alle in Sicherheit wiegen, dann werden sie sich wundern, wie schnell die angebliche Sicherheit zusammenbrechen kann. »Frieden und Sicherheit«, das war damals die Parole des römischen Imperiums. Wir geben euch Sicherheit, im Innern des Reiches herrschen Ruhe und Frieden, und dafür zahlt ihr Steuern und verzichtet auf eure Freiheit.

Wenn aber Menschen oder ein ganzes Volk sich nicht auf dieses Geschäft einlassen wollten, dann war es sehr schnell mit dem Frieden vorbei, und römische Truppen sorgten mit brutaler Gewalt dafür, dass der römische Frieden wieder hergestellt wurde. Aufrührer wurden gekreuzigt, zur Warnung für alle anderen.

»Frieden und Sicherheit« – die trügerische Parole

Bis heute hat diese Parole »Frieden und Sicherheit« ja etwas sehr Verführerisches. Das klingt gut – wer möchte denn nicht Frieden? Wer möchte keine Sicherheit? Aber Paulus sagt: das ist eine trügerische Sicherheit. Darauf kann sich keiner verlassen. Gerade wenn sie denken, dass alles in Butter ist, dann bricht das Unglück über sie herein.

Und das römische Reich ist tatsächlich zugrunde gegangen an seinem riesigen Militärapparat, der die Gesellschaft erstickt und erdrosselt hat; so wie die DDR am Ende an ihrem Überwachungs- und Sicherheitswahn gescheitert ist. Und so, wie auch heute der ganze Sicherheitswahn am Ende die Gesellschaft überwuchern und ersticken wird, wenn die Geheimdienste weiter daran arbeiten, die gesamte menschliche Kommunikation zu überwachen. Die Parole »Frieden und Sicherheit« infiziert das Leben mit Angst, weil sie aus Furcht geboren ist.

Dagegen sagt Paulus: Keine Angst! Wir, die wir zu Jesus gehören, wir müssen uns doch nicht vor dem Tag des Herrn fürchten. Wir sind jetzt schon Menschen des Tages. Wir verlassen uns schon jetzt auf Gott und nicht auf die Überwachungskameras. Deshalb sind wir frei von dieser Sicherheitsparanoia, die sich überall ausbreitet. Wir werden nicht demoralisiert von der Ahnung, dass alle angebliche Sicherheit auf tönernen Füßen steht. Wir müssen unsere Angst nicht mit Alkohol betäuben, wir müssen uns nicht mit billigen Quasselshows über die Leere unseres Lebens hinwegtäuschen. Wir sehen schon den ersten Schein des neuen Tages und warten darauf, dass endlich die Sonne aufgeht, dass die Welt hell wird und alle Vampire und Zombies zu Staub zerfallen.

1945 aus der Perspektive der Reichskanzlei …

Mir fiel zu dieser doppelten Bedeutung des »Tages des Herrn« ein Film über die letzten Tage des zweiten Weltkrieges ein, »Der Untergang« heißt er, vielleicht kennt ihn der Eine oder die Andere. Da wird das Kriegsende gezeigt aus der Perspektive der Leute, die sich ganz zuletzt noch in Berlin im Bunker der Reichskanzlei verschanzt haben – die Russen sind nur noch einen Kilometer entfernt, und jedem vernünftig Denkenden ist klar, dass es jetzt nur noch wenige Tage dauern kann, bis sie auch die letzten deutschen Stellungen erobern werden.

Aber die Leute im Bunker tun noch ganz lange so, als ob das nur eine vorübergehenden Pechsträhne wäre. Hitler sendet Befehle an Divisionen, die es schon längst nicht mehr gibt und brüllt rum, wenn jemand ihm schlechte Nachrichten bringt, die er nicht hören will. 14jährige Hitlerjungen werden noch in den Kampf geschickt. Und das Gespenstische ist, dass gleichzeitig alle sich mit Selbstmordtabletten versorgen, weil sie eigentlich wissen, dass es zu Ende ist und sich davor fürchten, für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Und dann irgendwann kippt das, irgendwann kann sogar Hitler die Realität nicht mehr verleugnen und flüchtet sich im weinerliches Selbstmitleid, und dann nehmen sie dort fast alle ihre Selbstmordtabletten oder erschießen sich, und das Schrecklichste ist, wie die Frau von Josef Goebbels sogar ihren Kindern Gift gibt und sie mit in den Tod nimmt, weil sie meint, sie müsste sie vor einer Zukunft ohne Hitler beschützen. Für die alle dort bricht eine Welt zusammen, und die meisten wollen das nicht miterleben.

… und aus der Perspektive der anderen

Gleichzeitig war das aber natürlich der Tag, auf den Millionen Menschen in der ganzen Welt gewartet haben: endlich war der Krieg zu Ende, endlich waren die von Deutschland besetzten Länder frei, endlich öffneten sich die Tore der Gefängnisse und Konzentrationslager, endlich kamen die Soldaten wieder nach Hause. Endlich konnten die Wunden aus sechs schrecklichen Jahren zu heilen beginnen. Endlich Frieden! Und sogar einige wenige aus dem Führerbunker überleben und gehen wie Traumwandler in ein neues Leben, das sie sich beinahe nicht mehr hatten vorstellen können.

So ist das gemeint mit dem »Tag des Herrn«, wenn die neue Welt Gottes anbricht. Für die einen bricht dann alles zusammen, was ihnen bis dahin wichtig und heilig war, und die anderen sagen: jetzt wird es endlich hell! Jetzt können wir endlich so leben, wie wir es uns immer gewünscht haben! Es hat ja auch unter dem Regime Hitlers Menschen gegeben, die das verabscheut haben, die, so weit es irgend ging, an einem anderen Leben festgehalten haben, und die sich jahrelang nach diesem Tag gesehnt haben. Für die war es zwar nicht »der« Tag des Herrn, aber doch ein Tag des Herrn, als Nazideutschland endlich besiegt war. Jetzt konnten sie endlich wieder so leben, wie sie es gern wollten, und jetzt konnten sie endlich auch für ganz Deutschland eine gute Ordnung aufrichten. Wir profitieren immer noch davon, das es solche Menschen gegeben hat.

Wissen, wo man hingehört

Und das ist der Punkt, auf den es Paulus ankommt: ihr lebt doch jetzt schon als Töchter und Söhne des Lichts, als Menschen des Tages, die auf Jesus vertrauen, die mit Hoffnung leben, und die um sich herum Liebe und Solidarität verbreiten. Ihr gehört zu Jesus, ihr lebt nach seinen Regeln, und das behütet euch vor dem demoralisierenden Klima einer faulenden Welt.

Zum Glück ist die Welt nicht immer und überall so kaputt wie damals in der Nazi-Zeit. Aber dass Menschen wenig Hoffnung haben, dass Menschen in sich nicht stabil und froh sind, sondern zu allen möglichen kaputten Vergnügungen und Ersatzfreuden Zuflucht nehmen, das betrifft uns in der Gegenwart massiv. Wie viele Süchte gibt es inzwischen, auch in unserem immer noch reichen Land, – von Süßigkeiten bis zum Internet, von Drogen bis zum Shoppen, und fast jeden Tag erfindet einer etwas Neues.

Hoffnungslose Betäubung

Die Auswahl ist inzwischen wesentlich größer als zur Zeit von Paulus – der schreibt: in der Nacht schläft man oder man betrinkt sich. Und er meint damit natürlich nicht den erfrischenden, guten Schlaf des Gerechten, den wir hoffentlich heute Nacht alle hatten, sondern er meint die Betäubung, dass man sich entweder mit Alkohol die Birne zuknallt, um nicht nachdenken zu müssen, oder dass man sich einfach möglichst lange mit Schlafen oder Dösen aus dem bewussten Leben verabschiedet, um den Moment herauszuschieben, wo man sich wieder einem Leben stellen muss, das leer ist, das man nicht mag, in dem es keine Freude und keine Hoffnung gibt.

Aber immer wieder sagt Paulus: wir haben etwas Besseres! Jesus hat uns da rausgeholt. Wir versuchen nicht, uns in irgendwelche Traumwelten zu verabschieden, wir sind wach und klar, wir sehen die Realität, wir sind handlungsfähig, wir machen uns nichts vor, und wir brauchen diese ganzen Drogen nicht. Jesus ist gestorben und hat uns davon befreit. Und er ist auferstanden, deshalb leben wir mit ihm, und auch wenn es in der Welt finstere Nacht ist: wir sehen schon das Licht des neuen Tages, wir hören die Musik der neuen Welt, die Finsternis jeder Art hat kein Recht auf uns, und ihre billigen Freuden können uns gestohlen bleiben. Hey, erinnert euch immer wieder gegenseitig daran: ihr seid die Menschen des Tages! Lasst euch bloß nicht einreden, ihr müsstet genauso kaputt sein wie die anderen, die nicht wissen, wer sie sind und sich von jeder dussligen Werbung an der Nase rumführen lassen.

Der Unsinn der »Parusieverzögerung«

Und dann ist es gar nicht mehr entscheidend, wieviel Jahre es noch dauert, bis der neue Tag in seinem ganzen Glanz anbricht. Wir leben schon als Kinder des Tages, und damit haben wir genug zu tun. Wir haben schon das neue Licht gesehen, und das reicht uns, um durchzuhalten. Es gibt ja so ein Gerücht, die ersten Christen hätten den Tag des Herrn spätestens in ein paar Jahren erwartet und seinen dann arg enttäuscht gewesen, dass er nicht kam. Aber das ist Unsinn. Immer wieder in der Bibel, auch hier, heißt es: keiner weiß, wie lange es dauert. Es können zwei Jahre sein oder zweitausend Jahre oder 20.000 Jahre oder wer weiß wie lange. Die Christen waren von Anfang an Langstreckenläufer.

Ein lebendiger Schutz

Paulus sagt: wir, die Leute Jesu, haben so etwas wie einen Schutzschild, wenn wir den tragen, dann kommt dieses ganze kaputte Zeug nicht in uns rein, und das ist die Hauptsache. Paulus nennt das den »Panzer des Glaubens und der Liebe« und den »Helm der Hoffnung auf das Heil«. Wenn du lebst mit Glaube, Liebe und Hoffnung, dann hat der ganze Mist, auf den die Leute ihre Hoffnung setzen, bei dir keinen Fuß in der Tür. Dann wirst du in dieser dunklen Welt das Licht Jesu sein.

Dieses Bild vom Brustpanzer und dem Helm, das hat die Christen immer begleitet. Die Jahrhunderte haben gewechselt, die Art, wie Menschen sich betäubt und sich selbst etwas vorgemacht haben, die hat sich gewandelt, aber dieser Schutz von Glaube, Liebe und Hoffnung hat durch die Zeiten hindurch seinen Dienst getan. Wer den hatte, der konnte auch in dunklen Zeiten Gutes bewirken. Und deshalb schließe ich heute mit einem Gebet des irischen Heiligen Patrick. Patrick von Irland, den die Iren in aller Welt bis heute am 17. März mit Musik und Guinness feiern. Ihm wird ein Gebet zugeschrieben, das man »St. Patricks Brustpanzer« nennt:

Ich erhebe mich heute
Durch gewaltige Kraft, durch Anrufung der Dreifaltigkeit,
Durch Glauben an die Dreiheit,
Durch Bekennen der Einheit des Schöpfers.

Ich erhebe mich heute
Kraft der Geburt Christi und seiner Taufe,
Kraft seiner Kreuzigung und seiner Grablegung,
Kraft seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt,
Kraft seiner Wiederkunft beim jüngsten Gericht.

Ich erhebe mich heute
Kraft der Liebe der Cherubim,
Des Gehorsams der Engel,
Der Unterwürfigkeit der Erzengel,
Der Hoffnung auf Lohn bei der Auferstehung,
Kraft der Gebete der Patriarchen,
Kraft der Wahrsagungen der Propheten,
Kraft des Glaubens der Bekenner,
Kraft der Unschuld der heiligen Jungfrauen,
Kraft der Taten der Gerechten.

Ich erhebe mich heute
Kraft der Himmel,
Des Lichtes der Sonne,
Des Glanzes des Mondes,
Des Leuchtens des Feuers,
Des Eilens des Blitzes,
Des Sausens des Windes,
Der Tiefe des Meeres,
Der Festigkeit der Erde,
Der Härte der Felsen.

Christus sei mit mir, Christus vor mir, Christus hinter mir,
Christus sei in mir, Christus sei unter mir, Christus sei über mir,
Christus sei mir zur Rechten, Christus mir zur Linken,
Christus sei, wo ich liege, Christus, wo ich sitze,
Christus, wo ich mich erhebe,
Christus sei im Herzen eines jeden, der meiner gedenkt,
Christus sei im Munde eines jeden, der von mir spricht,
Christus sei in jedem Auge, das mich sieht,
Christus sei in jedem Ohr, das mich hört.

Ich erhebe mich heute
Durch gewaltige Kraft,
Durch Anrufung der Dreifaltigkeit,
Durch Glauben an die Dreiheit,
Durch Bekennen der Einheit des Schöpfers.

Ein Kommentar

  1. Die Einbildung, wir lebten in der “besten aller möglichen Welten”, gehört bekanntlich zur so genannten Allgemeinbildung, in der die folgende Weisheit aber nicht vorkommt:

    Diejenigen, die sagen: “Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden”, sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.

    (Nag Hammadi Library / Philippusevangelium / Spruch 21)

    Den elementaren Erkenntnisprozess der “Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion”, der zuerst dem Propheten Jesus von Nazareth gelang, als ein “Herausklettern des toten Jesus aus seinem Grab” zu verkaufen, ist schon mehr als abenteuerlich. Aber bis heute glauben ungezählte Millionen an diesen aberwitzigen Unsinn! Warum? Weil der religiös verblendete “Normalbürger” eine Heidenangst vor der Auferstehung hat, dem endgültigen Ausstieg aus dem “Programm Genesis”. Nach dem Ausstieg muss er nämlich erkennen, dass er sich nicht in der “besten aller möglichen Welten” befindet, sondern ganz im Gegenteil in einer Welt der geistig Toten, vor der sich die Augen nun nicht mehr verschließen lassen:

    Jesus sagte: Wer die Welt erkannt hat, hat einen Leichnam gefunden. Und wer einen Leichnam gefunden hat, dessen ist die Welt nicht würdig.

    (Nag Hammadi Library / Thomas-Evangelium / Logion 56)

    Die Programmierung des kollektiv Unbewussten mit dem künstlichen Archetyp Jahwe (Übergang vom Vielgottglauben zum Eingottglauben) befreite zwar einerseits die Menschheit aus der unbewussten Sklaverei des Ursozialismus, ließ aber andererseits dem bis heute unbewussten Kulturmenschen die systemische Ungerechtigkeit der Erbsünde nicht erkennen, aus der zwangsläufig alle Zivilisationsprobleme erwachsen, die sich überhaupt thematisieren lassen. Jesus erkannte die Erbsünde und fand als erster Denker in der bekannten Geschichte die einzige Lösung (Erlösung) zu ihrer Überwindung. Wo die Menschheit heute wäre, hätte die Moralverkaufs-Mafia der “heiligen katholischen Kirche” das größte Genie aller Zeiten nicht zu einem moralisierenden Wanderprediger degradiert und die originale Heilige Schrift des Urchristentums verbrannt, sprengt jedes Vorstellungsvermögen! Aber es ist nun mal passiert, und selbstverständlich agiert die schlimmste Verbrecher-Organisation der Welt nicht aus Bosheit, sondern aus purer Dummheit, sodass man ihr nicht einmal böse sein kann. Die Volksverdummung durch den Katholizismus (stellvertretend für alles, was sich heute “christlich” nennt) war so “erfolgreich”, dass noch zwei Weltkriege stattfinden mussten, zwischenzeitlich ein Teil der Menschheit mit der Ersatzreligion des Marxismus wieder in den Staatskapitalismus zurückfiel, und heute die totale atomare Selbstvernichtung droht, während das konkrete Wissen zur endgültigen Überwindung von Massenarmut und Krieg schon seit über einem Jahrhundert erneut zur Verfügung steht:

    Macht oder Konkurrenz

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