Liebe und Schutz

Predigt am 17. April 2016 (Konfirmation) zu den Konfirmationssprüchen

Verfasser: Walter Faerber

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Heute schauen wir zurück und zeigen von euch Bilder aus dem ersten Jahr und daneben Bilder aus der Gegenwart, und wir denken über die Konfirmationssprüche nach, die ihr euch ausgesucht habt. Und so soll sich euer Lebensweg verbinden mit diesem Spruch, in dem das ganze Wort Gottes zu euch kommt. In jedem dieser Bibelsprüche spiegelt sich irgendwie auch das Ganze, so wie wir alle Menschen mit demselben Auftrag und derselben Berufung sind, und trotzdem füllen wir das auf unsere ganz besondere Weise aus, in unserem unverwechselbaren Stil, mit den Gaben und Möglichkeiten, die wir ganz speziell von Gott bekommen haben.

Und wenn wir eure Bilder jetzt gleich so nebeneinander sehen, dann ist es erstaunlich, wie ihr euch in diesen paar Jahren entwickelt habt, und genauso erstaunlich ist es, was sich trotzdem durchgehalten hat und geblieben ist.

Manchmal ist es einem ja eher peinlich, wenn man Bilder sieht, die schon ein paar Jahre her sind, und wo man noch ganz anders ist als heute. Aber ich glaube, dass es für uns wichtig ist, ein freundschaftliches Verhältnis zu unserer Vergangenheit zu finden. Klar, wir wussten damals viele Dinge noch nicht und hatten einen begrenzteren Horizont. Aber so wird es immer sein sein. In ein paar Jahren schauen wir auf heute zurück und denken: ach, was ich damals alles noch nicht wusste! Wir lernen hoffentlich ein Leben lang dazu und entwickeln uns hoffentlich ein Leben lang weiter. Und deshalb muss es uns auch nicht peinlich sein, wenn wir zurückschauen: weder im Rückblick auf diese 5 Jahre Konfirmandenzeit, noch wenn eure Eltern heute nachmittag vielleicht die alten Babybilder von euch herausholen. Wir haben alle mal als Babys angefangen. Ich kenne keine Ausnahme von dieser Regel. Und seit damals ist Gott mit uns einen Weg gegangen. Manchmal haben wir das gemerkt und manchmal nicht.

Aber er will sich mit dem Leben von uns allen verbinden. Er will nicht nur in den alten Geschichten leben, sondern daraus sollen neue Geschichten werden, Geschichten, in denen wir vorkommen. Eure Konfirmations­sprüche verbinden euch mit den Geschichten vieler Menschen, die mit Gott ihren Weg gegangen sind, und sie sollen neue Geschichten in eurem Leben anstoßen.

Und so kommen wir zuerst zum Konfirmationsspruch von Ricarda aus dem 2. Buch Samuel (22,31). Da heißt es über diese Wege Gottes mit uns:

Gottes Wege sind vollkommen. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.

Ricarda LattmannGottes Wege sind vollkommen, weil sie zu der Welt passen, die er geschaffen hat. Er hat die Welt aus Liebe geschaffen, und wenn wir Jesus auf den Wegen der Liebe nachfolgen, auf dem Weg des Segnens und Schenkens, dann ist das unser bester Schutz. Ein Schild wehrt Angriffe ab. Und die wichtigste Abwehr besteht darin, dass wir uns dem unsichtbaren Gott anvertrauen. Dann ist in der Situation noch jemand drin, den man nicht berechnen kann, von dem man vorher nicht weiß, was er tun wird, aber er ist gut. Er gibt uns Stärke, er gibt uns einen neuen Blick auf die Welt, und manchmal verschiebt er die Dinge so, dass wir ganz andere Wege sehen. Wir bekommen dann innere Stärke, und die strahlt nach außen. Die macht uns fest und gibt uns Orientierung auf dem Weg.

Gott schickt uns alle auf Wege, auf denen wir herausgefordert werden, so eine Stärke zu entwickeln. Stärke, die aus Liebe wächst. Und weil wir alle unterschiedlich sind, deswegen schickt uns Gott auch auf ganz unterschiedliche Wege. Wirklich durchschauen tun wir das vielleicht irgendwann mal hinterher, vielleicht auch nie. Aber wenn du darauf vertraust, dass Gott es gut macht, dann schaust du alles daraufhin an, ob da nicht eine Gabe von Gott versteckt sein könnte. Auch in bitteren Dingen. Und das ist ein großer Schutz, dass man sich nicht einem blinden Schicksal ausgeliefert fühlt, sondern auf Gott und seine Wege hofft.

Und dann kann man mit Psalm 28,7 – das ist der Spruch für Carolin – sagen:

Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen.

Carolin SchaperAuch das ist ein Vers, in dem es um die Abwehrwaffe, den Schild geht. Und hier hören wir noch deutlicher, dass wir vom Herrn innere Stärke bekommen. Gott schenkt Hoffnung. Weil er kein Teil der Welt ist, den man berechnen und einplanen kann, deshalb ist er der Gott der vielen Möglichkeiten. Wir hoffen auf ihn, weil er uns immer wieder überrascht. Und wenn unser Herz gezielt nach diesen Überraschungen Ausschau hält, dann laufen wir nicht an ihnen vorbei, sondern nehmen sie dankbar entgegen. Gott räumt uns in der Regel nicht die ganzen Hindernisse aus dem Weg, aber er arbeitet an unserer inneren Stärke. Menschen können viel ertragen und erreichen, wenn sie ein festes Herz haben.

Denn worauf unser Herz hofft, das entscheidet darüber was für Menschen wir sind. Es gibt Hoffnungen, die uns schwach machen, wenn wir z.B. hoffen, dass immer irgendjemand anders für uns die Probleme löst. Aber wenn wir Gott in unsere Lebenskalkulation einsetzen und in unsere Lebensziele aufnehmen und darauf vertrauen, dass er seine Rolle spielen wird, dann wird diese Zuversicht ein Schutzschirm, und sie macht unser Herz fest.

Damit wir diesen Gott und seinen Schutz besser verstehen, ist er in Menschengestalt zu uns gekommen. Jesus Christus ist die Verkörperung Gottes unter uns. Und deshalb sagt er im Konfirmationsspruch von Lena im 8. Kapitel des Johannesevangliums (Johannes 8,12):

Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Lena BenderAuch hier hören wir wieder von dem Weg, auf dem Menschen Jesus nachfolgen. Es gibt auch Lebenswege, die in die Finsternis führen, wo man ohne Durchblick durch die Welt läuft und überall Scherben und Verletzungen hinterlässt. Aber Jesus sagt: durch mich kommt das Licht des Lebens in die Welt. Leben ist das zentrale Geschenk Gottes: es bedeutet Gedeihen und Aufblühen. Mitten in der toten Materie sprießt Lebendigkeit.

Das ist das große Wunder, dass wir atmen, uns regen und leben können, dass die Erde nicht unbewohnbar ist wie der Mond, wo es nur Staub und Steine gibt, sondern über ihr liegt das freundliche Licht des Lebens. Und die ganze Fülle des Lebens ist in Jesus verkörpert, in seiner ganzen Art. Von ihm lernen wir, wie man das Leben behütet, das Leben um uns herum und das Leben, das wir selbst sind. Wie man sich und andere davor bewahrt, zu erstarren und stattdessen lebendig und warmherzig bleibt.

Und dann strahlt das Leben auch von uns so aus, wie es im Konfirmationsspruch zu hören ist, den sich Leonie ausgesucht hat (Römer 12,17):

Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.«

Leonie MantheyDas klingt so einfach und kurz, aber Paulus hat da komprimiert zusammengefasst, was die innere Logik des Weges Jesu ist: die Liebe Gottes zu allen Menschen mit seinem Leben zu verkörpern. Gott macht keine Unterschiede, alle Menschen liegen ihm gleichermaßen am Herzen. Er ist der Schöpfer jedes Einzelnen und deshalb der Gott aller Menschen. Für uns ist das heute ziemlich selbstverständlich, aber das war ein riesiger Schritt, bis die Menschen verstanden haben: Gott ist nicht nur für mich und für uns da, nicht nur für die, die so ähnlich sind wie ich und zu mir gehören, sondern die anderen – wer auch immer das ist – die anderen liegen ihm genauso am Herzen, und so soll es auch bei uns sein. Deshalb erzählt Jesus dann die Geschichte vom Barmherzigen Samariter, die wir im Vorstellungsgottesdienst gezeigt haben: eine Geschichte davon, wie die Barmherzigkeit die Initiative ergreift, sich dem Fremden, sogar dem Feind zuwendet und über alle Grenzen hinweg hilft. Wir sind nicht davon abhängig, wie der andere tickt, sondern wir können von uns aus das Verhältnis gestalten, indem wir auf sein Wohlergehen bedacht sind. Das ist die Kraft, die die Welt verwandelt.

So sagt es auch Nicos Spruch, der im Römerbrief nur ein paar Verse später (12,21) folgt:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Nico DrewesMan kann die bösen und zerstörerischen Kräfte in der Welt nicht bekämpfen, wenn man so wird wie sie. Man kann ihnen nicht widerstehen, wenn man ihre Methoden übernimmt. Das eigentliche Ziel des Bösen ist es, uns zu seinen Werkzeugen zu machen, uns selbst böse zu machen, uns gegen andere, gegen das Leben und gegen Gott zu hetzen und so die allumfassende Liebe Gottes zu untergraben, die in uns wachsen soll.

Und deshalb widersteht man den zerstörerischen Mächten in der Welt so, dass man in der Liebe verankert bleibt und sich nicht von ihnen beeindrucken lässt. Das ist das Einzige, was ihnen richtig weh tut.
Martin Luther King, der schwarze Bürgerrechtler, der so entschieden gegen die Unterdrückung der Schwarzen in den USA gekämpft hat, hat das mal so ausgedrückt:

»Finsternis vertreibt keine Finsternis; nur Licht kann das tun. Hass vertreibt keinen Hass; nur Liebe ist dazu in der Lage.« Und es war der entscheidende Moment im Leben Jesu, als er sich auch in der Qual der Kreuzigung nicht in Hass, Wut und Rachegedanken hineintreiben ließ, sondern an Liebe und Leben festhielt. Das ist die Kraft, die endlich und zuletzt alles Böse überwinden wird.

Das widerspricht natürlich der ganzen Logik, nach der Menschen normalerweise handeln. Menschen vertrauen eher den Machtverhältnissen, die man kalkulieren kann als dem unsichtbaren Gott. Obwohl sich das am Ende ziemlich häufig als Fehlkalkulation herausstellt. Jesus hat das gewusst, und deshalb sagt er in Matthäus 7,14, dem Spruch, den sich Lina als Konfirmationsspruch gewählt hat:

Die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

Lina KochDer Weg der Liebe, wo man dem Bösen und dem Hass nicht mit ihren eigenen Mitteln antwortet, ist aus Gottes Sicht völlig klar und naheliegend. Menschen kommt er dagegen oft unsinnig und aussichtslos vor. Menschen glauben, dass es eher Dummheit ist, wenn man nicht zuerst die eigenen Schäfchen ins Trockene bringt. Wir brauchen eine Umorientierung hin zu der Sicht Gottes, damit wir der Zerstörung und der Gemeinheit in der Welt wirklich etwas entgegensetzen können. Diesen Perspektivenwechsel beschreibt Jesus mit dem Bild der engen Pforte. Da müssen wir durch, damit sich mit uns Liebe und Leben in der Welt ausbreiten. Wir sollen lernen, dem Segen und der Liebe etwas zuzutrauen, die von Gott her durch die Welt strömen. All das Gute sollen wir nicht wie eine Beute festhalten, sondern weitergeben. Nur so wird es mehr.

Und weil das so sehr unserem normalen Denken widerspricht, deshalb brauchen wir andere, mit denen zusammen wir in diese Revolution unseres Denkens gehen. Davon handelt Valentinas Konfirmationsspruch (Matthäus 18,20):

Jesus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Valentina LapiniJesus hat uns gemeinsam auf diesen Weg der Liebe geschickt. Er nimmt Gestalt an in einer Gruppe von Christen. Wo Einzelne allein versuchen, mit ihm zu leben, da sind sie normalerweise zu schwach, um das durchzuhalten und Wirkung zu erzielen. All die Gedanken davon, das Böse mit Gutem zu überwinden, klingen unrealistisch, wenn du es für dich allein durchdenkst und versuchst. Aber wo der Name Jesu auch nur zwischen zwei oder drei Menschen ausgesprochen wird, da bekommt er Kraft. Da kommt man in die Offensive und wir beginnen, den Teil der Welt zu beeinflussen, für den wir zuständig sind.

So beginnt die Erneuerung in diesem überschaubaren Kreis von Menschen, die im Namen Jesu beieinander sind und unter denen zuerst das Licht des Lebens aufleuchtet, von dem wir heute schon gehört haben.

Und auch im Konfirmationsspruch von Moritz (Ps. 36,10) geht es um dieses Licht:

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

Moritz KrachtGott ist die Quelle allen Lebens. Er ist selbst voll Leben, voll Freude, voller Wärme und Licht. Er ist schöpferische Liebe. Und so erschafft er im kalten, finsteren Nichts eine Welt für das Leben, das zuerst in ihm gewohnt hat. Er will Geschöpfe haben, mit denen er sein Leben teilen kann. Dazu ist die Welt da. Sie ist keine neutrale Bühne, auf der wir dann die Theaterstücke spielen, die uns einfallen, sondern die Welt ist für die Liebe und das Leben eingerichtet.

Auch wenn Menschen immer wieder ganz andere Ziele verfolgt haben: am besten funktioniert die Welt, wenn sie im Sinn ihres Schöpfers behandelt wird. Wir wissen noch gar nicht wirklich, worauf das alles hinauslaufen soll, wir haben nur Bilder dafür: wir hören von einer Stadt und einem Garten, von einer neuen Schöpfung, in der es kein Leid und keine Tränen mehr gibt, eine Welt, die all unsere Erfahrungen aus der gegenwärtigen Welt weit übersteigt. Wir müssen von Gott erleuchtet werden, um das alles jetzt schon zu sehen und von dort her zu denken.

Aber wir sollen wissen – und das ist Helenas Spruch (1. Korinther 13,13):

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Helena OrtmannLiebe ist die Grundkraft der Welt. Sie bleibt es auch, wenn die Welt, die wir kennen, erneuert wird. Liebe hält Ausschau nach den Anfängen dieser neuen Schöpfung, und dieses Ausschauhalten ist die Hoffnung. Hoffnung ist überzeugt, dass Gott seiner Schöpfung und uns auf jeden Fall treu bleibt, und das ist Glaube.

Wir haben heute schon viel gehört über die Liebe, die allein das Böse überwindet. Und jetzt hören wir: alles, was wir aus Liebe tun, das gehört schon zur neuen Welt. Es ist nie vergeblich, es bleibt, Gott bewahrt es für den Tag, an dem Himmel und Erde wieder zueinander finden. Und jetzt schon tut es uns gut, wenn wir lieben; jetzt schon bleibt unser Herz lebendig und stark, wenn es von Gottes Liebe erfüllt ist. Das ist der Schutz und der Schild, auf den wir zurecht hoffen. Wir haben dann Anschluss an den verborgenen Segensstrom, der durch die Welt fließt, und den wir entdecken, wenn wir auf das Wort Gottes hören.

Vom Wort Gottes sagt der Konfirmationsspruch (Lukas 11,28), den Lukas heute bekommt:

Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren

Lukas ThöneWeil Gott unsichtbar ist, weil er nicht ein Teil der Welt ist, den man anfassen und berechnen kann, deswegen spricht er mit seinem Wort zu unserem Geist. Gott sendet uns Signale und Zeichen: Worte der Propheten, Bilder der Hoffnung, und schließlich das große Zeichen: Jesus und sein Leben, das entscheidende und endgültige Wort, das Gott zu uns spricht. In Jesus hat er alles gesagt, und wir sind seit 2000 Jahren damit beschäftigt, diese Botschaft in ihrer ganzen Fülle zu verstehen. Sie soll in uns wohnen und in uns lebendig sein – das ist damit gemeint, das wir das Wort bewahren: es soll in uns leben und in unserem Leben wieder ein Stück mehr von seiner Fülle offenbaren.

Wenn es gut geht, dann spricht das Wort Gottes durch unser Leben, durch unser Sein, in uns wird etwas von Jesus sichtbar, und gleichzeitig wird auch der Mensch sichtbar, den Gott im Sinn hatte, als er uns ins Leben rief. Das ist unsere Bestimmung: zu dem Menschen zu werden, zu dem Gott uns geschaffen hat. Voll Liebe und Mut, frei von den Mächten der Gewalt und Zerstörung, voller Hoffnung und Vertrauen, und dabei immer noch auf unsere ganz unverwechselbare Weise Mensch zu sein, mit unserem Namen und unserem Gesicht, mit der ganz besonderen Farbe, die wir in die Welt bringen.

Auf diesem Weg sollst du, möget ihr bewahrt bleiben. Es wird so vieles geben, von dem heute noch keiner von uns etwas weiß. Große Brüche und Umwälzungen, viele gute Überraschungen, aber auch erschreckende Ereignisse, von denen die Welt ja weiß Gott voll ist. Da brauchen wir alle ein festes Herz. Und so möge Gott euch behüten und euch dabei bewahren, dass ihr seinen Namen kennt und wisst, dass er alles immer noch in seiner Hand hat und dass ihr euch immer an ihn wenden könnt.

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