Theater und Szenen für Gottesdienste

Häufig gestalten wir unsere Gottesdienste mit kurzen Szenen, Anspielen und Stücken. Sie können verschiedene Funktionen haben:

  • manche Szenen führen in die Fragestellung eines Gottesdienstes ein
  • andere stellen einfach ein Stück Wirklichkeit dar – das ist manchmal beeindruckender, als davon nur in der Predigt zu erzählen
  • wieder andere übertragen eine biblische Geschichte in die Sprache und den Denkhorizont der Gegenwart
  • einige Szenen dienen vor allem zur Auflockerung und haben nur eine lose Verbindung zum Thema

Die Stücke müssen aber nicht die Verkündigung leisten. Dafür ist die Predigt da. Die Szenen sollen öffnen: für ein Problem, für eine spezielle Sicht der Wirklichkeit, für das Erlebnis des Gottesdienstes und die Begegnung mit Gott.Natürlich signalisieren die Szenen auch: hier geht es um das Leben von echten Menschen, nicht um abgehobene christliche Denkspiele. Auch die Gestalten der Bibel waren Menschen, deren Fragen und Antworten nicht weit weg sind von unseren. Und nicht zuletzt: hier darf man auch lachen! Neben Texten aus Büchern oder (vor allem in der Anfangszeit) aus dem Willow-Creek-Angebot (die mussten aber manchmal noch „kulturell übersetzt“ werden) kommen bei uns inzwischen vor allem selbstgeschriebene Texte zum Einsatz.Sie finden hier

Copyright-Hinweis: Die Texte stehen unter einer Creative Commons – Lizenz (bitte den entsprechenden Hinweis im linken Randbereich vergleichen!) Bei Verwendung sind wir für eine kurze Rückmeldung dankbar, zum Beispiel per Email.

 

Anspiele und Szenen zur Einführung in ein Thema

Abgründe beim Frisör (27. Januar 2013)
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Zwei Kundinnen tauschen sich über ihre Vermutungen zur Stabilität der Ehen in ihrem Bekanntenkreis aus.  Ein Anstoß zum Nachdenken über die Qualität von Beziehungen.
Die Predigt dazu finden Sie hier.

Eine unerwartete Katastrophe (11. November 2012)
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Ein Mädchen erfährt, dass sein Vater versetzt worden ist und die Familie für längere Zeit ins Ausland gehen wird – weit weg von allen Freunden und der gewohnten Heimat. Open end.

Ein Anspiel zum Thema Trauer und plötzlicher Veränderungen. Wurde mit Konfirmanden gepielt.
Die Predigt dazu finden Sie hier.

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Trauma – eine Wunde in der Seele (14. März 2010)
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Ein Mann erlebt einen Flash-Back (ungewollter Erinnerungsschub), der ihn in eine Unfallsituation zurückversetzt, die er mit 12 Jahren erlebt hat. Wird er es schaffen, sich – unterstützt von seiner Frau – diesen Erinnerungen zu stellen?
Die Predigt dazu finden Sie hier.

Die Elefantenfabrik (21. Februar 2010)
pdf-Datei (54 kB)

Auf einer Bürgerversammlung wird das neueste Projekt einiger Landwirte vorgestellt: eine Elefantenfarm für 950 Elefanten. Im Stück wird die Hilflosigkeit deutlich, mit der die Gemeindeverwaltung, aber auch die Bürger darauf reagieren.
Die Predigt dazu finden Sie hier.

Nikolaus auf allen Kanälen (06. Dezember 2009)
pdf-Datei (68 kB)

Stück zum Nikolaustag. Im Myra-TV kommen dauernd neue Meldungen über Bischof Nikolaus, einschließlich eines Interviews in der Talkshow. Ihm selbst ist das eigentlich viel zu viel Rummel.
Die Predigt dazu finden Sie hier.

Der genervte Nikolaus (06. Dezember 2009)
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Der Nikolaus kommt völlig fertig nach Hause und klagt über den Stress bei seiner anstrengenden Arbeit. Früher waren die Kinder noch mit Äpfeln und Nüssen zufrieden, aber heute! Und im Vergleich zum echten Bischof Nikolaus ist es ein Abstieg, nur noch als billige Kopie Konsumgüter zu verteilen. Lustiger Monolog zum Nikolaustag.
Die Predigt dazu finden Sie hier.

Es gibt ja noch andere Religionen (25. Oktober 2009)
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Ein Mann telefoniert mit dem Pastor und versteht nicht, warum die Paten seines Kindes unbedingt Christen sein müssen. Nichtchristen sind schließlich auch Menschen, die man nicht diskriminieren darf, und im übrigen kommt es doch nur darauf an, dass man irgendeinen Glauben hat!

Einstiegsszene zu einem Gottesdienst über das spezielle Profil des christlichen Glaubens.
Eine Predigt dazu finden Sie hier.

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Die wirklich wichtigen Fragen zur Wahl (20. September 2009)
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Zwei Leute unterhalten sich über die kommende Bundestagswahl und worum es dabei geht. Am Ende entschließen sie sich, einer neuen Partei, der GEZ, beizutreten und einen Kreisverband zu gründen.

Ein Stück mit einem gewissen Klamauk-Effekt. Es war die Einstiegsszene zu einem Gottesdienst im Vorfeld der Bundestagswahl 2009.
Die Predigt dazu finden Sie hier.

Die Macht der Rituale (30. August 2009)
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Ein Ehepaar lässt sich beraten, weil es in Gewohnheiten steckt, die regelmäßig zu Konflikten führen. Am Ende entscheidet es sich aber, lieber in den altgewohnten Mustern zu bleiben.

Die Szene war der Einstieg in einen Gottesdienst, der gute und schlechte Gewohnheiten und Verhaltensmuster thematisierte. Eine Predigt dazu finden Sie hier.

Die Gast-Wirtschaftskrise (26. April 2009)
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Eine Kneipe produziert einen windigen Boom, der sie und ihre Bank in den Konkurs führt und am Ende das Wirtschaftssystem beinahe zusammenbrechen lässt.
Eine Parodie der Wirtschaftskrise, die hilft, Zusammenhänge zu verstehen. Eine Predigt dazu finden Sie hier.

Von der Klimakrise kalt erwischt (12. Oktober 2008)
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Eine Familie wähnt sich für kurze Zeit mitten in einer globalen Klimakatastrophe. Aber wie gut: im TV lief nur ein Öko-Thriller. Dann kann man ja beruhigt weiterleben wie vorher.

Ein Stück über die Unwilligkeit, sich im normalen Lebenslauf stören zu lassen. Eine Predigt dazu finden Sie hier.

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Wintereinbruch (27. Januar 2008)
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Jahreszeiten des Lebens (4): Der Winter

Ein Ministerpräsident am Abend des Wahltages: die Wahl ist verloren, seine Karriere voraussichtlich am Ende, seine Frau und sein engster Mitarbeiter orientieren sich neu. Wie er das überstehen wird, ist unklar.
Ein Stück für einen Gottesdienst über den Winter als eine Jahreszeit des Lebens, in der niemand gerne lebt. Oder auch zum Thema „Wenn alles zerbricht“ o.ä. Eine Predigt dazu finden Sie hier.

Interview mit einer Verkäuferin (20. Januar 2008)
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In einem Interview erzählt eine Verkäuferin von den Veränderungen in ihren Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten. Samstags- und Sonntagsöffnung sowie abendliche längere Öffnungszeiten bringen Veränderungen, die noch zu ertragen sind, aber da ist etwas in Bewegung gekommen, was in Zukunft noch zu einem Problem werden kann.
Die Szene wurde nach einem echten Interview gestaltet. Sie war im Gottesdienst zum Thema „Sonntag“ am 20. Januar 2008 zu sehen.

Das geheime Zentrum (12. Dezember 2007)
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In Interviews spürt ein Interviewer den Spuren Jesu im Leben und Denken von drei Personen (einem Wissenschaftler, einer Demonstrantin und einer Geschäftsfrau) nach, die zunächst einmal wenig mit dem Christentum anfangen können. Auch wenn sie selbst das nicht unbedingt merken: es zeigt sich doch, dass auch bei ihnen Jesus deutliche Spuren hinterlassen hat.

Ein Stück über die säkularen Folgen des Christentums.
Eine Predigt, die diese Gedanken aufgreift und fortsetzt, finden Sie hier.

Schluss mit dem alten Trott! (14. Oktober 2007)
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Jahreszeiten des Lebens (3): Der Herbst

Ein Ehepaar gerät in einen Streit, ob sie wieder in den Urlaubsort fahren, den sie schon 18 mal besucht haben, oder ob die Zeit dort langsam zu Ende ist. Ein Abschied kündigt sich an. Sollte man statt des Ostfriesenabiturs nicht doch lieber mal das Jodeldiplom machen?

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Flüchtlinge bei uns und in der Bibel (23. September 2007)
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Eigentlich keine Theaterszene, sondern eine Collage, in der biblische Aussagen zum Thema „Flüchtlinge“ verschiedenen Flüchtlingsschicksalen aus der deutschen Gegenwart gegenübergestellt werden.

Keine Zeit für den Sommer (08. Juli 2007)
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Jahreszeiten des Lebens (2): Der Sommer

Ein Mann und eine Frau unterhalten sich darüber, wie sie den Sommer angemessen begrüßen können. Während der Mann das gerne sofort tun möchte, sieht die Frau lauter Arbeit und Termine. Sie einigen sich schließlich auf den 25. August nachmittags.

Klimaschutz am Frühstückstisch (03. Juni 2007)
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Ein Mann und eine Frau unterhalten sich über den Klimawandel, den G8-Gipfel in Heiligendamm in der kommenden Woche, die Zugspitze, das langweilige Fernsehprogramm und andere naheliegende Themen. Auch wenn der Mann zunächst das Problem der globalen Erwärmung hartnäckig leugnet, stimmt er am Ende doch dem Vorschlag seiner Frau zu, den gemeinsamen Lebensstil ein wenig umzustellen. Voraussetzung ist allerdings, dass man nichts davon merkt …

Die endgültige Enthüllung über Jesus Christus (22. April 2007)
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Im Kulturmagazin tritt ein Autor auf, der die jeweils endgültige Enthüllung über Jesus präsentiert: er sei in Wirklichkeit ein Alien; dann, im nächsten Buch, eine Frau; und die neueste Enthüllung (Jesus – ein Eisbärbaby) ist auch schon in Arbeit. Die Redakteurin ist sichtlich beeindruckt von dem Mann, der so mutig und eloquent die „Intrigen des Vatikan“ aufdeckt und die Wahrheit ans Licht bringt.

Wie neugeboren (04. März 2007)
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Jahreszeiten des Lebens (1): Der Frühling

In einem Krankenhaus hält ein Unfallopfer Rückblick auf die Monate, die er wegen eines Verkehrsunfalls unfreiwillig im Krankenhaus zubringen musste. Jetzt geht es ihm besser: er erlebt Frühling in seinem Leben.

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Nah – und doch so fern (03. September 2006)

Ein Ehepaar und seine Kommunikationsprobleme: erst ist er vom Fußballspiel im Fernsehen so absorbiert, dass er für sie nicht ansprechbar ist; dann ist sie so mit ihrer Arbeit beschäftigt, dass er mit seinem Vorschlag eines „Abends nur für uns beide“ bei ihr auf Ablehnung stößt. Das Stück wurde entworfen, um Gottes Kommunikationsprobleme mit uns auf humorvolle Weise zu verdeutlichen; es eignet sich aber auch einfach als lustiger Sketch oder als Einstieg zu Themen wie „Mann und Frau“ oder „Kommunikation“.

Dialog der Generationen (07. Mai 2006)

Beim Aufräumen der Wohnung des Großvaters nach dessen Tod kommen Eltern und Kinder über das Schicksal der verschiedenen Generationen in den vergangenen 80 Jahren und ihr Verhältnis zueinander ins Gespräch.

Der 11. September 2001 (11. September 2005)

Bei einer Schulung für Anlageberater werden die Bilder vom Anschlag auf das World Trade Center zunächst für Szenen aus einem Katastrophenfilm gehalten. Erst an den rapide fallenden Aktienkursen erkennen die Teilnehmer, dass es Ernst ist. Sie denken zuerst nur an die Auswirkungen auf das Geschäft. Einer erinnert sich jedoch daran, dass er schon einmal im World Trade Center war und dort nette Leute kennt. Was wird jetzt mit ihnen passiert sein?

Luther auf der Wartburg (3. Juli 2005)

1522/23 musste Luther für acht Monare untertauchen und wurde auf der Wartburg versteckt gehalten. Diese Zeit war eine der schlimmsten Abschnitte seines Lebens. Die Isolation und erzwungene Untätigkeit wurden ihm zur Qual. Er erlebte das als massiven Angriff des Teufels. In einem Gottesdienst, der sich mit dem Bösen beschäftigt, dient diese Szene dazu, die Gemeinde mit einer heute nicht sehr vertrauten Weltsicht bekannt zu machen.

Allein im Fahrstuhl (5. Juni 2005)

Als Doris im Fahrstuhl steckenbleibt, melden sich viele Stimmen, die von ihr erwarten, dass sie besser funktioniert. Am Ende gelingt es ihr aber, auf die leise Stimme ihrer Seele zu hören. Die bekommt in dieser Situation endlich eine Gelegenheit, von Doris gehört zu werden. Das könnte der Anfang einer wundervollen Freundschaft werden …

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Führung durch den heiligen Geist (1. Mai 2005)

Bei einer Konfirmationsfeier unterhalten sich drei Personen über die Predigt im Konfirmationsgottesdienst, die offensichtlich vom Heiligen Geist handelte. Während die Gastgeberin den Heiligen Geist und den Heiligen Vater nicht recht auseinanderhalten kann und ein weiterer Gast seine Distanz zu allem Christlichen deutlich macht, hat die Dritte Gelegenheit, etwas von ihren Erfahrungen mit dem heiligen Geist zu erzählen: für sie war die Entscheidung zum Kauf ihres Hauses eine Führung Gottes.

Weihnachten im Krankenhaus (5. Dezember 2004)
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Eine engagierte Familienmutter landet kurz vor Weihnachten im Krankenhaus und erlebt dort das Fest auf eine neue Art.

Nach einem Einsatz (7. November 2004)

Ein Feuerwehrmann kommt nach einem Einsatz einsilbig nach Hause. Im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass er in dem verunglückten Auto ein vermutlich totes Kind bergen musste, das seinem eigenen Sohn ähnlich sah.
Die Szene entstand für einen Gottesdienst mit Rettungskräften und Notfallseelsorgern, kann aber auch dazu dienen, deutlich zu machen, wie sehr Menschen durch die Konfrontation mit Tod und Zerstörung angegriffen werden können.

Die Garage auf der langen Bank (28. März 2004)

Ein Ehepaar steht vor dem Problem, ob, wie und – vor allen Dingen – von wem die Garage aufgeräumt werden soll. Nach allerlei Ausflüchten beschließen sie, die Angelegenheit auf das nächste Jahr zu verschieben.
Es geht um Entschlossenheit, Entschiedenheit und das Erkennen des richtigen Moments.

Interview mit Johannes Falk (7. Dezember 2003)

Der Dichter des Weihnachtsliedes »O du fröhliche« berichtet aus seinem Leben, das stark geprägt war von der Hilfe für verwahrloste Waisenkinder.
Besonders – wie könnte es anders sein – für die Advents- und Weihnachtszeit geeignet.

Die Zeitfalle (18. Mai 2003)

Martin und Martina streiten sich, weil sie mit ihrer Zeiteinteilung nicht zurechtkommen. Als sich auch noch überraschend Besuch ankündigt, wird sichtbar, dass die beiden ihre Prioritäten überdenken müssten.
Einstieg zum höchst aktuellen Thema „Keine Zeit“.

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Das Bibelquiz (23. Februar 2003)

Bei »Deutschland sucht das Superhirn« ist das Thema diesmal die Bibel. Bei Moderatorin und Kandidaten offenbart sich erhebliche Unkenntnis, was in der Werbepause zu heftigem Streit führt.
Geeignet für einen Gottesdienst zur Bibel.

Der Dunkle Herrscher im Kinderzimmer (10. Februar 2002)

Als ein Kind in seiner Wundertüte den Ring der Macht aus dem Film »Der Herr der Ringe« findet, entfaltet dieser auch im Kleinen seine Fähigkeit, Menschen durch die Aussicht auf Macht durcheinanderzubringen.
Zum Einstieg in einen Gottesdienst zum Thema „Der Ring und sein Geheimnis“

Das Weihnachtsinterview (9. Dezember 2001)

In der Hektik einer Weihnachts-Magazin-Sondersendung wird der Rentner Manfred Kock anstelle des gleichnamigen Ratsvorsitzenden der Evanglischen Kirche in Deutschland am Telefon zum Thema Weihnachten interviewt. Daraus ergeben sich viele lustige Missverständnisse. Das Stück illustriert die unterschiedlichen Zugänge, die Menschen in verschiedenen Segmenten der Gesellschaft zum Thema Weihnachten haben: die jugendlichen Moderatoren als Vertreter der Medien, die Amtskirche und ein Normalo, der auch seine Probleme mit Weihnachten hat.

Die Geschlechts-Dolmetscher (13. Mai 2001)

In einer Talkshow werden zwei „staatlich geprüfte Dolmetscher für Gender Translation“ interviewt. Sie übersetzen weiblich geprägte Sprache in eine männlich geprägte Vorstellungswelt und umgekehrt. Am Ende zeigt sich, dass auch die „Fachleute“ ihre Probleme mit dem Verhältnis zum anderen Geschlecht haben. Das Stück beschreibt humorvoll einige Eigenarten weiblicher und männlicher Kommunikationsstile.

Echt peinlich! (18. März 2001)

In diesem Stück stolpern zwei befreundete Ehepaare scheinbar ungerührt von einem Fettnäpfchen ins nächste und zeigen so, in welchen Lebensbereichen Menschen besonders leicht das Gefühl der Peinlichkeit empfinden. Erst aus einem vergleichsweise harmlosen Anlaß entsteht ein heftiger Krach.

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Der Untersuchungsausschuss (18. Februar 2001)

Ein Untersuchungsausschuss stochert in der Vergangenheit eines Politikers herum. Ein vielversprechender Zeuge entpuppt sich zunächst als Flop, bringt dafür aber menschlich einiges in Bewegung. Am Ende gehen alle vielleicht noch einen trinken … . Kleine Utopie über Menschen, die Besseres kennenlernen als ihre eingefahrenen Rollen. Gleichzeitig kabarettistische Verarbeitung aktueller Entwicklungen in der politischen Öffentlichkeit.

Die Trauansprache (28. Januar 2001)

Ein deutscher Pastor übersetzt eine amerikanische Trauansprache sehr eigenwillig: Bezüge auf Gott läßt er weg oder problematisiert sie. Zwei schlichte Gemeindeglieder machen sich ihren eigenen Reim darauf …

Der missglückte Zoobesuch (18. Juni 2000)

Eine Frau wird von Hilfsersuchen ihrer Umgebung davon abgehalten, in den Zoo zu gehen. Aber das war schon ok, sie wurde ja wirklich gebraucht (Monolog).

In der Tretmühle (17. September 2000)

Im Baumarkt fällt einem Kunden das Warten sehr schwer, bis die Kassiererin aus dem Lager zurückkommt. Es stellt sich heraus, daß er sich damit abgefunden hat, daß sein Leben nur aus Stress besteht.

Der Lottogewinn (September 1995)

Im Büro erzählt eine Mitarbeiterin vom Lottogewinn eines Kollegen, dessen Eintreffen sich verzögert. Gespannt warten alle auf den frischgebackenen Millionär. Während sich manche ausmalen, was sie selbst mit dem Geld tun würden, erinnern sich andere an Zeiten, in denen sie selbst Knappheit und Mangel erlebt haben. Als der Kollege schließlich eintrifft, stellt sich heraus, dass der Gewinn ein Missverständnis war. Verschiedene Erfahrungen mit und Einstellungen zum Geld werden sichtbar.


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Biblische Szenen:

Philippus in Samaria (15. September 2013)
pdf-Datei (69 kB)

Biblischer Bezug:  Apostelgeschichte 8,4-8

Philippus kommt auf der Flucht aus Jerusalem nach Samaria, stößt als Jude bei den Samaritanern zuerst auf Skepsis, überzeugt sie aber mit dem, was er im Namen Jesu sagt und tut.
Die Predigt dazu finden Sie hier.

Licht der Welt (16. September 2012)

Biblischer Bezug:  Matthäus 5,13-16

In einer kleinen Geschichte von verirrten Wanderern wird der Gehalt des Bildes vom „Licht der Welt“ dargestellt.Die Predigt dazu ist hier zu finden.

Die Seligpreisungen Jesu heute (16. September 2012)

Biblischer Bezug: Matthäus 5,1-12

Eine Leseszene, in der über Konkretionen der Seligpreisungen in der Gegenwart diskutiert wird.Die Predigt dazu ist hier zu finden.

Schreckliche Gottesdienste (18. März 2012)

Biblischer Bezug:  Amos 5,21-24; 7,1-6.10-17; 8,1-2

Der Prophet Amos spricht laut aus, dass Gott keine Freude an Gottesdiensten hat, die mit Unrecht erkauft sind. Wurde für Jugendliche (Konfirmanden) geschrieben.Die Predigt dazu ist hier zu finden.

Naaman und Elisa (22. Januar 2012)

Biblischer Bezug:  2. Könige 5

Die Geschichte des Syrers Naaman, der in der Begegnung mit dem Propheten Elisa zum Gott Israels findet. Wurde für Jugendliche (Konfirmanden) geschrieben.Die Predigt dazu gibt es hier.

Der Barmherzige Samaritaner (18. September 2011)

Biblischer Bezug:  Lukas 10,25-37

Die Geschichte vom Barmherzigen Samariter als Szene zur Einleitung in einen Gottesdienst. Wurde für Jugendliche (Konfirmanden) geschrieben.

Der Weg in die Schuldenfalle (20. Februar 2011)
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Biblischer Bezug:  3. Mose 25; 5. Mose 12,12-15; Jesaja 5,8-9

In fünf Szenen wird gezeigt, wie Menschen in alttestamentlicher Zeit in Schulden gerieten und dann ihr Land oder ihr Eigentum verlieren konnten. Die Szenen wurden für eine Konfirmandengruppe im Alter von ca. 10 Jahren geschrieben. Eine Predigt dazu finden Sie hier.

Hindernisse bei der Nachfolge (15. März 2009)
pdf-Datei (99 kB)

In Lukas 9,57-62 finden sich drei missglückte Versuche, Jesus nachzufolgen. Sie sind hier zu einer Szenenfolge aufbereitet, die als Einführung in den Text dienen kann.
Ein Stück über die Macht der Gewohnheit und der familiären Bindungen.
Eine Predigt dazu finden Sie hier.

Aufbruch nach Jerusalem (28. März 2004)

Biblischer Bezug:  Mark. 10,32-34

Vier Jünger Jesu (Petrus, Andreas, Thomas, Johannes) versuchen zu verstehen, weshalb Jesus trotz der Gefahr unbedingt nach Jerusalem will.

Der überforderte Richter (10. März 2002)

Biblischer Bezug:  Markus 5,21-43; Johannes 20,10-18

Ein Richter muss über das Erbe des Jairus entscheiden: er hat sein Haus Jesus vermacht und seiner Tochter zur Verwaltung anvertraut. Ihr Bruder will das Testament anfechten, weil Jesus längst tot sei. Dagegen steht das Zeugnis der Maria Magdalena, dass Jesus lebe und ihr begegnet sei. Am Ende findet der Richter eine salomonische Lösung: das Haus wird zu Gunsten der Staatskasse eingezogen.

Petrus muss sich entscheiden (27. Januar 2002)

Biblischer Bezug:  Lukas 5,1-11; Markus 8,27-30 

Petrus, der bekannteste Jünger, wurde von Jesus immer wieder in Entscheidungssituationen gebracht und dadurch zum Wachstum herausgefordert. Drei dieser Situationen – Erstkontakt, Berufung und Messiaserkenntnis – sind in heutiger Sprache dargestellt.

Männer und Frauen in der frühen Christenheit (13. Mai 2001)

Biblischer Bezug:  Römer 16,1-16 

Paulus diktiert Tertius den Römerbrief. Nach den ersten 15 Kapiteln sind nun persönliche Grüße an der Reihe. Es wird etwas deutlich von den vielfältigen Beziehungen innerhalb der jungen Christenheit. Besonders auch das Verhältnis von Männern und Frauen gerät in ein Licht, das das Gerücht vom „Frauenhasser“ Paulus deutlich wiederlegt. Im Gegenteil wird hier die erneuerte Gemeinschaft von Männern und Frauen sichtbar, die die junge Christenheit praktizierte.

Peinlich, Petrus! (18. März 2001)

Biblischer Bezug:  Mark. 14,66-72;  Joh. 21

Petrus, dem „Felsen“, ist der Gedanke an sein Versagen bei der Verhaftung Jesu sehr unangenehm. Als er dann wirklich Jesus begegnet, wird ihm klar, dass er in Wirklichkeit schon lange darauf vertraut hat, dass Jesus ihr Verhältnis wieder in Ordnung bringen wird.

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Zachäus – Wege der Umkehr (18. Februar 2001)

Biblischer Bezug:  Luk. 19,1-9

Dr. Zachäus, ein windiger Anlageberater, sucht eine Kundin auf, an deren Verlusten er viel verdient hat. Er möchte den Schaden ersetzen. Es fällt ihm nicht leicht, sie davon zu überzeugen, daß die Wiedergutmachung kein neuer, besonders raffinierter Geschäftstrick ist. Aber auf noch mehr Unverständnis stößt er, als er den Grund für sein verändertes Verhalten zu erklären versucht.

Jesus in Nazareth (28. Januar 2001)

Biblischer Bezug:  Mark. 6,1-6a

Zwei Einwohner Nazareths bestärken sich gegenseitig in ihrer Skepsis gegenüber Jesus und seiner Familie. Der eine verbietet seiner Frau daraufhin, mit dem erkrankten Kind zu Jesus zu gehen. Mechanismen der sozialen Kontrolle werden sichtbar: „Wir bleiben die alten!“

Pantomime: Das vierfache Ackerfeld (21. Mai 2000)

Das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld (Markus 4,3-20) wird von einer Pantomime-Gruppe dargestellt.


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Advents- und Weihnachtsspiele

Auch Gott muss warten (16.12.2001)

Ein Adventsspiel, das den Bogen der Geschichte Gottes vom Paradies bis zur Ankündigung der Geburt Jesu spannt. Es wird deutlich, dass diese lange Geschichte auf Jesus zuläuft.Ein Stück für einen Adventssonntag mit vielen kurzen Rollen, so dass viele Mitglieder einer Gruppe beteiligt werden können. Etwa ab 9 Jahren.

Die Schafe von Bethlehem (24.12.2000)

Ein Krippenspiel, bei dem auch die Tiere mitreden: Ochse, Esel sowie eine kleine Schafherde. Natürlich tragen sie dann doch recht menschliche Züge … Ein Stück für den Heiligen Abend für Jugendliche etwa ab dem Konfirmandenalter.

   siehe auch »Das Weihnachtsinterview«
   siehe auch »Interview mit Johannes Falk«
   siehe auch »Weihnachten im Krankenhaus«
   siehe auch »Nikolaus auf allen Kanälen«
   siehe auch »Der genervte Nikolaus«


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Sketche mit mehr oder weniger Tiefgang:

Im Krankenhaus

Weil ein Patient das mütterliche „Wir“ der Schwester ernstnimmt, kommt es zu einer Reihe von komischen Missverständnissen. Erst als die Schwester deutlich sagt, was der Patient tun soll, ist er wieder pflegeleicht.Der Sketch kann in humorvoller Form die Aufmerksamkeit auf Kommunikationsfallen lenken.

13 Kommentare

  1. Könnt ihr mir helfen mit einer für Laien meiner Gemeinde zu spielenede Theaterszene zum aktuellen Thema “ Ein weites Herz für Fremde“?
    Wäre super. Den Lesetext “ Flüchtlinge bei uns und in der Bibel“ habe ich mir bereits ausgedruckt.
    Vielen Dank!
    Marga Ziegenhardt

  2. Hallo Ihr Lieben,
    Ich möchte Euch unbedingt einmal sagen wie klasse ich die Anspiele hier finde.
    Für unseren Kreuz und Quer Gottesdienst in Bruchhausen- Vilsen habe ich uns schon so einige Ideen und Anregungen von Euch gemopst. Und zusammen mit unserem tollen Anspiel Team war das Ergebnis auch immer ein Erfolg. Also vielen Dank und Gottes Segen.
    Grüße aus der Gemeinde Bruchhausen-Vilsen
    Manuela Halweg

  3. Hallo! 🙂
    Ich suche nach einem Anspiel zu der Geschichte aus Daniel 1. Vielleicht könnt ihr mir dabei behilflich sein? Es handelt sich dabei um ein Anspiel für ein Gäste- und Jugendgottesdienst. Die Zielgruppe sind demnach nicht nur Christen sondern auch Menschen, die Gott nicht kennen.
    Danke für eure Hilfe! 🙂

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