Das vierfache Feld
Pantomime und Musik im »Besonderen Gottesdienst«
am 21. Mai 2000
Personen:
2 Körner-Darsteller (einheitlich grün kostümiert)
4
Erde - Darsteller (dunkelbraun/schwarz kostümiert)
Dazu nach Möglichkeit musikalische Begleitung und Singgruppe.
Die vier Szenen verteilen sich über den ganzen Gottesdienst. Am Anfang sollen sie mit dem fortwährenden Scheitern der Samenkörner/des Evangeliums traurig und betroffen machen. Die Schlußszene kommt nach der Predigt und soll auch optisch die Freude über die gelungene Arbeit des Evangeliums ausdrücken.
Die Choreografie kann natürlich verändert werden. Besonders eindrucksvoll ist sie mit musikalischer Begleitung, etwa mit Schlagzeug. Mit wenigen Mitteln ergibt das eine eindrucksvolle Pantomime, die in einen Tanz übergehen kann.
1. Szene: Festgetretener Weg
Die Erde-Darsteller stehen fest
untergehakt nebeneinander, harte Mienen.
Die Körner-Darsteller
versuchen dazwischen zu kommen, werden aber jedes Mal
zurückgestoßen. Ihre Versuche, zwischen die
Erde-Darsteller zu kommen, werden immer schwächer, am Ende
haben sie keine Kraft mehr und fallen um/sinken hin.
2. Szene: Felsiger Grund
Die Erde-Darsteller stehen in
einem nach vorn offenen Dreiviertel-Kreis. 1 oder 2
Körner-Darsteller gehen da hinein (auf die Erde gekauert).
Sie wachsen (entfalten sich nach oben), aber die Erde-Darsteller
schließen den Kreis enger, verhaken gegenseitig die Arme in
Schulterhöhe, so daß die Körner keine
Ausbreitungsmöglichkeit haben. Am Ende werden sie auch wieder
immer schwächer und sinken mit traurigem Gesicht in sich
zusammen.
3. Szene: Disteln und Dornen
Die Körner-Darsteller
kommen diesmal zwischen die Erde-Darsteller hinein, die in einer
aufgelockerten Formation stehen. Sie entfalten sich wieder nach
oben. Aber wenn sie fast ganz aufgerichtet sind, nehmen die
Erde-Darsteller Zweige o.ä. und schlagen/drücken damit
auf die Körner-Darsteller, die unter diesem Angriff auch
wieder zu Boden gehen und in sich zusammensinken.
4. Szene: Guter Boden
Zuerst kommt das Musikteam in den Altarraum und singt dabei. Stellt sich dann im Spalier auf, so daß diese Szene dazwischen spielt. Die Körner-Darsteller kommen wieder zwischen die Erde-Darsteller hinein, die in einer aufgelockerten Formation stehen. Sie entfalten sich nach oben. Dabei unterstützen sie die Erde-Darsteller mit Gesten, so daß der Unterschied zu den bisherigen Szenen deutlich ist. Wenn die Körner-Darsteller ganz aufgerichtet sind, gehen die Erde-Darsteller in die Hocke, so daß sie damit optisch das Wachstum unterstützen. Die aufgerichteten Getreidehalme bewegen sich im Wind. Das Musikteam beginnt zu singen, und Erde und Körner tanzen dazu bzw. bewegen sich dazu.